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3/29/26

 


Low Carb Diet – South Beach Diät Aus den USA. Vom Kardiologen Arthur Agatston weiterentwickelte Form der Atkins-Diät. Diät-Begründung wie bei

Atkins: Fehlen von KH → Nutzung ausschließlich von Fett zur Energiegewinnung. Gegensatz zur Atkins-Diät: KH (Früchte, Gemüse, Vollkornprodukte)

erlaubt, „verboten“: Nudeln, Brot aus Weißmehl, Kartoffeln, Zucker, Orangensaft. Unterscheidung zwischen erlaubten Fetten wie Olivenöl, Nüssen u. nicht

empfohlenen tierischen Fetten, gesättigten Fettsäuren. Erste 2 Phasen South Beach Diät nicht empfehlenswert (z. B. metab. Folgen mit Proteinabbau,

Ketonkörper ↑, Nahrungsfett ↑, kein Obst in Phase 1). 3. Phase entspricht in etwa gängigen Ernährungsempfehlungen: Salat, 2 Portionen Obst/d, täglich

Vollkornprodukte, fettarmes Fleisch. Magdeburger duale Diät P rogramm der Universitätsklinik Magdeburg: herkömmliche Kalorienrestriktion, v. a. KH niedriger Insulinotropie in Komb. mit

Telemonitoring körperl. Aktivität. Internet: www.abcprogramm.de . Makrobiotik Differenzierung in 10 Stufen von 3 (Getreide, Gemüse, Obst, 30 % tierisches Eiweiß) bis 7 (ausschl. Getreide). Nahrungsauswahl nach

Yang/Yin-Verhältnis (1 : 5). Gefahr Mangelversorgung mit Ca

2+

, Protein, Vit. B 2

, B 12 u. D.

Mediterrane Kost Keine einheitliche Kostform: viel Obst, Gemüse, Brot, Nudeln, Nüsse, Samen, Fisch. Fleischanteil gering bis mäßig. Olivenöl als

Hauptfettquelle. Reichlich Kräuter u. Gewürze. 1–2 Gläser Rotwein. Fazit: empfehlenswert zur Primärprävention kardiovaskulärer Erkr.

Metabolic Balance ® Diät Begründer Dr. Funfack. Metabolic-Balance-Berater (Heilpraktiker, Ernährungsberater) erstellen nach Beratung u. Routinelabor

per EDV individuellen Ernährungsplan für 4 Phasen (2 d Vorbereitungs-, 14 d strenge Umstellungs-, gelockerte Umstellungs-, Erhaltungsphase). Prinzip:

eiweißreiche Kost, KH mit niedriger glykämischer Last, fettarm zubereitet, 5 h Pause zwischen jeweils 3 Mahlzeiten. In Komb. mit Gruppenther.,

Bewegungsempfehlung, Beratung. Teuer. Milch-Semmel-Diät (Mayr-Kur) Behandlung Obstipation, GIT-Beschwerden, unterstützt durch Darmmassagen. Kost: v. a. altbackene Brötchen, Milch.

Nur bei zeitlich begrenzter Durchführung (3 Wo.) unter ärztl. Aufsicht unbedenklich. Modifiziertes Fasten

• Formula-Diät (s. o.) mit max. 450–500 kcal/d; höchster Fettverlust aller bekannten energiereduzierenden Diäten. Ind.: Pat. mit Adipositas Grad II–

III; vorzugsweise stat.

• Vorteile ggü. totalem Fasten (Nulldiät): ausgeglichene Stickstoffbilanz nach 2 Wo., Sättigungsgefühl, besserer AZ; Gesamteiweiß, Albumin, Krea

relativ konstant, Lipide i. S. ↓, geringerer Harnsäureanstieg

• Cave: Diäten mit normaler Nährstoffzusammensetzung bei 300–500 kcal besser zu akzeptieren, Lerneffekt größer. Gewichtsverlust ebenso schnell

wie bei Nulldiät. Nur unter strenger ärztl. Kontrolle amb. durchführbar

Molke-Trinkkur Tägl. 1–1,5 l Molke, zusätzlich Kräutertee, Gemüsesäfte, Mineralwasser. 300–350 kcal/d. Kurzzeitig (bis 3 Wo.) unter strenger ärztl.

Kontrolle akzeptabel, vorzugsweise stat.

Nulldiät (totales Fasten)

• In Praxis wg. Hypoglykämie-, Azidosegefahr generell nicht zu empfehlen Zusätzlich Substitution von Eisen, Vit., Spurenelementen notwendig.

Langfristiger Erfolg gering, da keine Änderung des Essverhaltens u. verlorenes KG nur zu ca. 45 % aus Fett, aber zu 35–40 % aus Proteinen

(Muskulatur!) besteht → Grundumsatz ↓

• KI: Grav., Herz- u. Niereninsuff., Lebererkr., Gicht, Ulcus ventriculi/duodeni, Kinder, Jgl., ältere Menschen. Cave: kurze Fastenperioden (< 2 Wo.)

nicht sinnvoll (zuerst Abbau fettfreier Körpermasse, d. h. Eiweiß, nach 10–14 d Energiegewinnung zu 80 % aus Fettsäuren des Fettdepots)

Saftfasten 6 ×/d 200 ml frisch gepresste Obst- u. Gemüsesäfte. Bei längerem Saftfasten Ersatz von 1–2 Saftmahlzeiten durch Milchgetränke (Molke,

Buttermilch, entrahmte Milch). Zwischendurch evtl. Rohkosttage o. Ersatz einzelner Saftmahlzeiten durch Magerquark u. Obst. Abschließend Umstellung auf

kalorienreduzierte natriumarme Ernährung. Bei korrekter Durchführung auf Wunsch des Pat. akzeptabel, zur Gewichtsreduktion nicht sinnvoll (s. o.).

Schnitzer-Kost Intensivkost: 1.500 kcal/d, nur Rohkost u. pflanzliche Lebensmittel, keine erhitzten o. tierischen Lebensmittel. Als Dauerernährung

ungeeignet. Normalkost: zusätzlich Vollkornbrot, Vollkornreis, Käse, Rohmilch, Eier, Kartoffeln. Als Dauerkost möglich, cave: Proteinmangel.

Schroth-Diät Wechsel von 3 „Trockentagen“ (Getreideschrot-, Haferflockenbrei, Vollkornbrot, Trockenobst, Nüsse), 2 „kleinen Trinktagen“ (1 l Weißwein

o. Obst-, Gemüsesäfte) u. 2 „großen Trinktagen“ (wie kleine Trinktage, aber 2 l Flüssigkeit). Wegen hoher Alkoholaufnahme u. Gefahr von Hypoglykämien

(400–800 kcal/d!) nicht zu empfehlen.

Vegetarische Diätformen

• Strenger Vegetarismus (vegane Ernährung): völliger Verzicht auf tierische Produkte. Gefahr der Unterversorgung mit Eisen, Ca

2+

, Protein, Vit. D,

B 12

, Omega-3-Fettsäuren

• Laktovegetarismus : reine Pflanzenkost, zusätzlich Milch, -produkte. Cave: ausreichende Eisenzufuhr (pflanzlich gebundenes Eisen wird schlechter

verwertet als tierisches)

• Ovolaktovegetarismus : wie Laktovegetarismus, zusätzlich Eier. Bei korrekter Durchführung als Dauerkost akzeptabel

Nachgewiesene positive Effekte vegetarischer Ernährung

• Reduktion kardiovaskulärer RF (Hyperlipidämie, Hyperurikämie, Hypertonie)

• Häufigkeit Kolon-, Mamma-Ca ↓

• Seltener Cholesteringallen-, Nierensteine

Unterschied in Mortalität Vegetarier vs. Nichtvegetarier ließ sich in deutscher Vegetarierstudie nicht nachweisen.

17.6. Schilddrüsenerkrankungen

Jutta Kossat

17.6.1. Leitsymptom Struma

Definition Jede SD-Vergrößerung, unabhängig von der Ätiol., Funktionslage u. Dignität, wird als Struma bezeichnet. In D ca. 30 % der Erw.

Ätiologie

• Endemische Jodmangelstruma in 95 %

• Autoimmunerkr. wie M. Basedow ( 17.6.5 ), Hashimoto-Thyreoiditis (Spätstadien: kleine SD durch Atrophie) ( 17.6.6 )

• Maligne SD-Tumoren ( 17.6.7 ), funktionelle Autonomie ( 17.6.4 ), Hypothyreose ( 17.6.3 ) u. strumigene Medikation (Lithium, Thyreostatika,

Phenytoin)

Klinik

• Frühsympt.: häufig keine o. nur min. Beschwerden wie Globus- o. Engegefühl im unteren Halsbereich, Abneigung gegen eng anliegende Kragen o.

Halsketten

• Spätsymptome: erst bei ausgeprägter SD-Vergrößerung Dyspnoe mit/ohne Stridor, Schluckbeschwerden. Selten Hypo- ( 17.6.3 ) o. HyperthyreoseSympt. ( 17.6.2 ). Sehr selten Heiserkeit durch Rekurrensparese. Cave: Malignom ausschließen

Diagnostik

WHO-Klassifikation der Struma

• Grad O: nur im Sono Vergrößerung diagnostizierbar, nicht tastbar

• Grad I: tastbare u. bei Reklination des Kopfes sichtbare Struma

• Grad II: bei normaler Kopfhaltung sichtbare Struma

Cave: SD-Volumen wird bei kräftiger Halsmuskulatur u. asthenischen Personen eher über- u. bei retrosternalen Anteilen eher unterschätzt.

• Anamnese: familiäre Disposition, strumigene Medikation, Phase hormoneller Umstellung (Pubertät, Grav., Stillzeit, Menopause)? Cave: Im 3.

Trimenon haben ⅔ aller Schwangeren eine vergrößerte SD

• Körperl. Unters.:

– Inspektion: Bei geradem u. zurückgebeugtem Kopf SD sichtbar? Zeichen oberer Einflussstauung, z. B. erweiterte Halsvenen?

– Palpation des Halses (hinter dem Pat. stehend, mit beiden Händen): SD-Größe, -Knoten, -Konsistenz, -Schluckverschieblichkeit (

17.6.7 , Malignom), -Schwirren ( 17.6.5 , M. Basedow), -Temperatur ( 17.6.6 , Thyreoiditis), Lk-Vergrößerung ( 17.6.7 , Malignom)

– Ganzkörperstatus mit bes. Berücksichtigung von Hypo- ( 17.6.3 ) o. Hyperthyreose-Sympt. ( 17.6.2 )

• Labor:

– Obligat TSH basal: 0,4–4,0 mU/l = Euthyreose, > 10 mU/l = Hypothyreose, < 0,1 mU/l = Hyperthyreose. Cave: bei älteren Menschen

TSH 0,1–0,7 mU/l evtl. schon Hinweis auf Hyperthyreose

– Fakultativ: Hypothyreose ( 17.6.3 ): fT 4

; Hyperthyreose ( 17.6.2 ): fT 4 o. fT 3

; chron.-lymphozytäre Thyreoiditis (Hashimoto, 17.6.6

): SD-Ak; akute/subakute Thyreoiditis ( 17.6.6 ): BSG ↑, Leukos ↑; Calcitonin (bei Knoten > 1 cm) z. A. eines medullären SD-Ca

• SD-Sono: obligat zur Bestätigung u. Quantifizierung der Struma

– Volumen eines SD-Lappens in ml: Tiefe (in cm) × Breite (in cm) × Länge (in cm) × 0,5

– Normgrenzen der gesamten SD: F bis 18 ml; M bis 25 ml

– DD der Echostruktur Tab. 17.9

Tab. 17.9 Differenzialdiagnose: Echostruktur bei Struma

Echostruktur Hinweis auf

Homogen, echonormal diffuse, endemische Struma

Vergröbert, kleine echoarme, -dichte, -freie Strukturen < 10 mm

länger bestehende endemische Struma mit beginnenden regressiven

Veränderungen

Mehrere echoreiche Knoten, teils mit echoarmem Randsaum u.

echofreien Anteilen

endemische Struma mit regressiven adenomatösen Veränderungen

Echofreier Knoten mit glatter Begrenzung u. dorsaler

Schallverstärkung

SD-Zyste

Nur 1 echoarmer, unscharf begrenzter Knoten in bis zu 25 % SD-Malignom ( 17.6.7 )

Mehrere, nicht scharf abgegrenzte, echoarme, z. T. konfluierende

Areale

subakute Thyreoiditis ( 17.6.6 )

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