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 Instrumentariums aus dem

Container ist Aufgabe des Instrumentierenden. Ist das Instru­

mentarium des Siebcontainers zusätzlich mit einem Vlies ver­

packt, wird dieser vom Instrumentierenden unter Einhaltung

eines Sicherheitsabstands vorsichtig über die Ränder des

Siebcontainers hinaus entfaltet und das sterile Instrumentari­

um wird entnommen (. Abb. 1.4).

Bei einem Sterilbarrieresystem aus Vlies oder Papier

durchtrennt der Springer vor dem eigentlichen Entfalten die

Klebestreifen. Danach wird das äußere Vlies/Papier an den

dafür vorgefalteten Laschen entfaltet. In der Regel öffnet der

Springer die erste Lage Vlies, der Instrumentierende die letz­

te Schicht und entnimmt das Instrumentarium.


Bereitstellen und Öffnen/Anbieten

von Einmalmaterialien

Beim Zusammenstellen der Einmalmaterialien wird eben­

falls nach dem «First in – first out-Prinzip» vorgegangen,

wobei die Materialien schon beim Einräumen und Auf­

füllen in eine entsprechende Reihenfolge gebracht werden

sollten. Dennoch wird bei der Entnahme der Einmalmate­

rialien das Verfalldatum sowie die Unversehrtheit der Ver­

packung überprüft. Besonders anfällig für Beschädigungen


..Abb. 1.5


Anreichen und Abnahme eines Einzelinstruments


sind Folien-Papier-Verpackungen und Verpackungen von

Messerklingen.

Beim Anreichen öffnet der Springer die äußere, unsterile

Verpackung ohne Rekontamination so weit, dass der Instru­

mentierende das Sterilgut leicht entnehmen kann. Dabei po­

sitioniert sich der Springer so, dass er dem Instrumentieren­

den das Sterilgut unter Einhaltung des Sicherheitsabstands

(mit ausgetreckten Armen) und nicht über einer sterilen Flä­

che anreicht. Der Instrumentierende achtet darauf, dass er

sich bei der Entgegennahme des Sterilguts nicht mit dem Rü­

cken zu seinen sterilen Flächen dreht (. Abb. 1.5).

Für ein leichteres Öffnen von Folien-Papier-Verpackun­

gen sollte die Peelrichtung beachtet werden. Schweres und

unhandliches Sterilgut, wie z. B. Kochsalzschüsseln, kann auf

einem Beistelltisch geöffnet werden. Dadurch wird die Ge­

fahr, dass die Verpackung unkontrolliert einreißt und das

Material unsteril wird, verringert. Der Springer kontrolliert

die Verpackungen von Messerklingen nach dem Anreichen,

indem er sie gegen das Licht hält und auf kleine Perforationen

und Beschädigungen überprüft.

>>Das unkontrollierte Abwerfen von Sterilgut auf den


­Instrumentier- oder Beistelltisch sollte vermieden werden. Das Material könnte dabei vom Instrumentieroder Beistelltisch hinunterrutschen oder -fallen und

unsteril werden. Schlimmstenfalls kann beim Abwerfen

unsteril gewordenes Material den Instrumentier- oder

Beistelltisch und ggf. bereits gerichtetes Instrumen­

tarium unsteril machen.


Bei Flüssigkeiten wie Desinfektionsmittel oder isotonischer

Kochsalzlösung werden dem Instrumentierenden vor dem

Eingießen die Flaschenetiketten zur Identifikation und Ver­

meidung von Verwechslungen gezeigt. Um Flüssigkeiten ent­

gegen zu nehmen, hält der Instrumentierende dem Springer

die Schale hin, sodass dieser die Flüssigkeit unter Berücksich­

tigung des Sicherheitsabstands eingießen kann. Eine ange­

brochene Kochsalzflasche wird mit Datum und Uhrzeit ge­

kennzeichnet. Werden verschiedene Eingriffe oder auch Me­


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30


Kapitel 1 · Hygiene


1


a


b


c


d


e


f


g


h


i


k


l


..Abb. 1.6


31

1.2 · Hygienische Arbeitsweisen


dikamente für den bevorstehenden Eingriff benötigt, müssen

die Schalen auf dem Instrumentier- oder Beistelltisch direkt

nach dem Eingießen standardisiert gekennzeichnet werden,

damit es nicht zu gefährlichen Verwechslungen kommen

kann (7 Abschn. 10.1).

>>Werden Materialien oder Instrumente beim Anreichen


oder Öffnen unsteril, müssen sie umgehend entfernt

und ausgetauscht werden. Hier haben der Springer

und der Instrumentierende die gemeinsame Verantwortung, die Materialien fachgerecht zu überprüfen.


1.2.4


Instrumentier- und Beistelltische richten


Die benötigten Abdecktücher und Instrumentiertischbezüge

zum sterilen Abdecken sind jeweils einzeln oder in entspre­

chenden Abdecksets zu erhalten.

Diese Abdeckungssets können bei der Herstellung nach

den Bedürfnissen der jeweiligen Fachabteilung einer Klinik

so zusammengestellt werden, dass sie die für die verschiede­

nen Operationen benötigte Anzahl an Abdecktüchern für

Instrumentier- und Beistelltische soweit für den Patienten

beinhalten.

Abdecksets werden bei der Vorbereitung auf Sterilität

überprüft, von dem Springer auf einem Beistelltisch geöffnet

und an den definierten Rändern ohne Rekontamination ent­

faltet.

1.2.5


Anziehen steriler OP-Handschuhe


Das Tragen von sterilen OP-Handschuhen dient dazu, den

zu operierenden Patienten sowie das operierende OP-Team

vor Infektionen und übertragbaren Krankheiten zu schützen.

OP-Handschuhe müssen nachweislich steril, hautverträglich,


9 ..Abb. 1.6a–l


Sterile Handschuhe anziehen. Vorgehen für Rechtshänder: a Kontrollieren Sie die Handschuhverpackung bei der Vorbereitung

auf ihre Unversehrtheit. Kontrollieren Sie außerdem das Verfalldatum. ­

b Nachdem Sie eine chirurgische Händedesinfektion durchgeführt haben,

öffnet Ihnen Ihr Springer die Handschuhverpackung. Sie entnehmen mit

einer Hand die sterilen Handschuhe ohne die Umverpackung zu berühren. c Entfalten Sie das Handschuhpapier. Halten Sie das Handschuh­

papier mit der linken Hand. Mit der rechten Hand entnehmen Sie beide

Handschuhe an deren Umschlagfalte (umrandeter Bereich). d Halten Sie

beide Handschuhe mit der rechten Hand an der Umschlagfalte fest.

­Werfen Sie das Handschuhpapier mit der linken Hand ab. Achten Sie darauf, dass Sie dabei die linke Hand nicht unter Hüftniveau bewegen.

e Nehmen Sie den rechten Handschuh in die rechte Hand und den linken Handschuh in die linke Hand. Achten Sie darauf, dass Sie die Handschuhe immer nur an deren Umschlagfalten berühren (umrandeter Bereich). f Ziehen Sie sich jetzt mit der linken Hand, in der Sie weiterhin

den linken Handschuh festhalten, den rechten Handschuh an. Ziehen

Sie den Handschuh erst einmal nur bis knapp oberhalb des Handgelenks. Achten Sie auch hier darauf, dass Sie immer nur die Umschlagfalten

der Handschuhe berühren (umrandeter Bereich). g Fassen Sie den linken

Handschuh jetzt nur mit den linken Daumen-, Zeige-, und Mittelfingerspitzen an und halten ihn so, dass die Finger des Handschuhs Richtung


ungepudert und allergenarm sein und dürfen einen gewissen

Endotoxingehalt nicht überschreiten.

Bei der Vorbereitung der sterilen OP-Handschuhe werden

das Verfalldatum sowie die Handschuhverpackung auf Un­

versehrtheit geprüft. Vor dem Anziehen führt der Instrumen­

tierende eine chirurgische Händedesinfektion durch. Um

eine vollständige Wirkung des Desinfektionsmittelpräparats

zu erzielen, die Perforationsgefahr der Handschuhe zu verrin­

gern und die Haut an den Unterarmen so wenig wie möglich

zu belasten, sollte das Händedesinfektionsmittel vollständig

eingetrocknet sein.

Der «Springer» öffnet die Handschuhverpackung, und der

Instrumentierende entnimmt die sterilen OP-Handschuhe

ohne den äußeren, unsterilen Bereich der Umverpackung zu

berühren. Hierbei sollten Sie so vorgehen, wie in . Abb. 1.6

dargestellt und beschrieben.

>>Das Handschuhpapier mit den Handschuhen darf nicht


mit unbehandschuhten Händen aus der Verpackung

entnommen und auf dem steril abgedeckten Beistelltisch abgelegt und entfaltet werden. Der Instrumentierende hat durch die chirurgische Händedesinfektion

lediglich eine größtmögliche Keimreduzierung erzielt,

die Hände und Unterarme sind nicht steril. Verbliebene

Erreger könnten von dem außen berührten Handschuhpapier auf die Abdeckung gelangen.


Bei der Überprüfung steriler OP-Handschuhe wurde festge­

stellt, dass einige bereits direkt nach der Herstellung und un­

benutzt Defekte aufwiesen und primär nicht dicht waren.

Deshalb sollten zur eigenen Sicherheit zwei Paar sterile OPHandschuhe getragen werden, um die Kontaminationsgefahr

zu reduzieren.

Einige operative Eingriffe wie z. B. in der Unfallchirurgie

und Orthopädie erfordern den Einsatz von sehr scharfem und

spitzem Instrumentarium. Hier besteht eine besonders hohe

Verletzungsgefahr. Bei diesen Eingriffen werden grundsätz­


Boden zeigen. Schieben Sie den Zeige- und Mittelfinger der rechten

Hand zwischen die Handschuhumschlagfalte und die Handschuhfinger

des linken Handschuhs. h Schlüpfen Sie mit der linken Hand in den

­linken Handschuh. Behalten Sie dabei den Zeige- und Mittelfinger der

rechten Hand in der Handschuhumschlagfalte. Ziehen Sie in dieser Position den Handschuh weiter über den Arm. Hierbei kann es sinnvoll sein,

den Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand halbkreisförmig um den

linken Unterarm zu bewegen. i Ziehen Sie den Handschuh soweit es

geht über den linken Unterarm. Entfernen Sie den rechten Zeige- und

Mittelfinger aus der Umschlagfalte indem Sie sie in die Richtung der

­linken Hand bewegen. Die Umschlagfalte des linken Handschuhs muss

nicht vollständig abgerollt sein. k Greifen Sie nun mit Zeige-, Mittel-,

Ring- und dem kleinen Finger zwischen die bereits behandschuhte

Hand und der Umschlagfalte des rechten Handschuhs. Ziehen Sie den

Handschuh in Richtung des rechten Unterarms. Auch hier können Sie

dabei die linke Hand halbkreisförmig um den rechten Unterarm bewegen. l Ziehen Sie den rechten Handschuh soweit wie möglich über den

rechten Unterarm. Entfernen Sie auch hier den linken Finger aus der

Umschlagfalte indem Sie die Finger in Richtung der rechten Hand bewegen. Auch bei diesem Handschuh muss die Umschlagfalte nicht komplett abgerollt sein


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Kapitel 1 · Hygiene


32


1


lich die sterilen OP-Handschuhe als zweifaches Paar getragen.

Aufgrund der Schärfe des Instrumentariums ist ein Wechseln

der äußeren Handschuhe nach dem Decken des Instrumen­

tariums sinnvoll.

In einigen Kliniken werden sog. Indikatorhandschuhe

verwendet. Dabei handelt es sich im einen gefärbten Unter­

ziehhandschuhe, der unter dem normalen Handschuh getra­

gen wird. Kleine Perforationen und Beschädigungen der OPHandschuhe werden so leichter sichtbar.

In manchen Operationsabteilungen ist es üblich, für die

Phase der Patientenabdeckung ein weiteres Paar sterile OPHandschuhe zu tragen oder die Handschuhe nach dem Abde­

cken zu wechseln.

Wird der Handschuh intraoperativ beschädigt, muss er

umgehend unter Einhaltung eines Sicherheitsabstands zum

OP-Gebiet gewechselt werden.

Nach dem Ausziehen der OP-Handschuhe am Ende

einer Operation erfolgt eine hygienische Händedesinfektion.

Eine sich anschließende Händewaschung zur Entfernung

von Handschuh- und Schweißrückständen wird laut RKI

emp­fohlen.

Da die Haut an Händen und Unterarmen aufgrund der

Händewaschung und -desinfektion stark beansprucht wird,

ist die abschließende Hautpflege zwingend notwendig.

>>Ungepflegte, spröde und rissige Hautbereiche lassen


sich nur unzureichend desinfizieren. Deshalb ist eine

adäquate Hautpflege eine berufliche Pflicht. Geeignete

Hautpflegemittel müssen in ausreichender Menge vom

Arbeitgeber gestellt werden.


1.2.6


Steriles Ankleiden


Je nach bevorstehendem Eingriff werden beschichtete oder

unbeschichtete Kittel vorbereitet, entweder liegen die Kittel

im Abdeckset bereit oder sie werden separat vorbereitet.

Nachdem der Instrumentierende die chirurgische Hände­

desinfektion durchgeführt hat, öffnet ihm der «Springer»

nach vorangegangener Sterilitätskontrolle die Verpackung

des Kittels und reicht ihn dem Instrumentierenden an.

Der Instrumentierende entnimmt den Kittel und entfaltet

ihn vorsichtig mit ausgestreckten Armen. Dabei darf der Kit­

tel nicht zu tief gehalten werden, um Kontakt mit dem Boden

zu vermeiden.

Dann schlüpft der Instrumentierende mit dem rechten

und dem linken Arm in den Kittel. Der «Springer» kann beim

weiteren Anziehen behilflich sein, indem er mit ausgestreck­

ten Armen den Kittel in dessen Innenseite fasst und ihn pas­

send zurecht zupft und ihn, ebenfalls mit ausgestreckten Ar­

men, zunächst im Nacken verschließt. Bei textilen Kitteln

besteht der Verschluss meist aus einer Druckknopfleiste, bei

Einmalkitteln ist in der Regel ein Klettverschluss vorzufinden.

Danach schließt der «Springer» den Kittelverschluss im

Hüftbereich. Der Verschluss bei Stoffkitteln besteht hier meist

ebenfalls aus einer Druckknopfleiste. Hält der Kittel im Hüft­

bereich eine Bänderschlaufe vor, wird diese mit einer Schleife


verschlossen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die

Bänder beim Binden der Schleife nicht unkontrolliert den

äußeren, sterilen Bereich des Kittels berühren und ihn damit

unsteril machen.

Im Anschluss öffnet der Springer dem Instrumentieren­

den nach vorangegangener Sterilitätskontrolle die Verpa­

ckung der sterilen OP-Handschuhe und reicht sie ihm an. Der

Instrumentierende entnimmt die sterilen OP-Handschuhe

und zieht sie an (7 Abschn. 1.2.5, . Abb. 1.6).

Zum vollständigen Verschließen des Einmalkittels fasst

der Instrumentierende die Gürtelschlaufe im Hüftbereich

und reicht dem Springer die Mantelkarte, der diese im vorge­

sehenen Bereich greift und hält. Der Instrumentierende dreht

sich einmal um seine eigene Achse und zieht die Gürtel­

schlaufe aus der Mantelkarte, die der Springer weiter festhält.

Zum Abschluss verknotet der Instrumentierende die Enden

auf der vorgegebenen Kittelseite.

Bei Stoffkitteln, die keine Mantelkarte besitzen, kann

zum Verschluss des Kittels anstelle der Mantelkarte auch eine

sterile Kornzange verwendet werden. Diese wird mit ihrem

Maul an dem Ende der Gürtelschlaufe befestigt. Der Springer

nimmt den Handgriff der Kornzange entgegen und der In­

strumentierende dreht sich einmal um seine Achse. Abschlie­

ßend öffnet der Springer die Kornzange und der Instrumen­

tierende kann den Kittel wie gewohnt an der Seite verknoten.

Steril angekleidet, sollten einige Punkte beachtet werden:

Verhalten nach Anlegen der sterilen Kleidung

55 Der Rücken gilt als unsteril. Der Instrumentierende

sowie weitere Sterilpersonen sollten möglichst mit

der Vorderseite oder seitlich zur Sterilzone stehen.

55 Der sichere sterile Bereich eines Kittels erstreckt sich

vom oberen Brustansatz bis zur Hüfte. Die behandschuhten Hände dürfen nicht tiefer als Hüftniveau

gehalten werden und den Kittel nicht oberhalb des

oberen Brustansatzes berühren.

55 Die Arme dürfen nicht vor der Brust verschränkt

­werden, sodass die Hände im Bereich der Achseln

zu liegen kommen. Sterile OP-Kittel sind in diesem

Bereich zwar primär dicht und flüssigkeitsabweisend,

dennoch kann es in Kombination mit Druck zum

Durchtreten von Flüssigkeit kommen.

55 Unnötiges Umhergehen wird vermieden, um größere

Luftaufwirbelungen zu verhindern. Außerdem ist

die Gefahr, sich unbewusst unsteril zu machen ist zu

groß.


1.2.7


Assistenz beim Ankleiden

von Sterilpersonen


Um den Operateur steril anzukleiden, nimmt der Instrumen­

tierende einen sterilen Kittel und entfaltet ihn so, dass der

vordere, sterile Bereich des Kittels zu ihm und der innere Be­

reich zur Vorderseite des Operateurs zeigt. Auch hier muss


33

1.2 · Hygienische Arbeitsweisen


der Instrumentierende den Kittel beim Entfalten hoch genug

halten, damit es zu keinem Kontakt mit dem Boden kommt.

Der Operateur kann nun mit den Armen in den Kittel schlüp­

fen. Dabei muss der Instrumentierende den Kittel gut festge­

halten und darauf achten, die Schultern des Operateurs mit

seinen sterilen Handschuhen nicht zu berühren. Der umge­

schlagene Halsbereich des sterilen Kittels bietet Schutz für die

behandschuhten Hände, der «Springer» verschließt den Kittel

im Nacken- und Hüftbereich.

Währenddessen nimmt der Instrumentierende zunächst

den rechten der vorbereiteten sterilen OP-Handschuhe, ent­

faltet die Umschlagfalte und zieht den Handschuhsaum so

weit auseinander, dass der Operateur bequem mit der Hand

in den Handschuh gleiten kann. Es folgt der linke Handschuh.

Abschließend greift der Instrumentierende die Gürtelschlau­

fe und Mantelkarte, hält sie fest und der Operateur dreht sich

um seine eigene Achse und verknotet die Enden der Gürtel­

schlaufe.

In der Regel wird der Operateur von mindestens einem

Assistenten unterstützt. Bei größeren Eingriffen kann auch

die Hilfe von zwei oder drei Assistenten benötigt werden. Dies

muss bei der Vorbereitung der Kittel und Handschuhe be­

rücksichtigt werden.

Beim intraoperativen Seitenwechsel des Operateurs oder

des Assistenten/der Assistenten müssen der Instrumentieren­

de und der «Springer» den Seitenwechsel aufmerksam verfol­

gen und darauf achten, dass sich keine der Personen unbe­

wusst unsteril macht.

>>Alle steril eingekleideten Personen müssen bereits


beim Verdacht auf Berührung mit unsterilen Gegenständen oder Personen umgehend die Handschuhe

und/oder den OP-Kittel erneuern.


Instrumentierende die Isolierungen von Kabeln wie z. B. das

der Elektrokoagulation, denn ein Kabel mit einer beschädig­

ten Isolierung muss umgehend ausgetauscht werden (7 Abschn. 2.8).

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